Lebenslauf

Mein Lebenslauf

Ich bin 1976 auf die Welt gekommen, als Kind einer Arbeiterfamilie. Meine beiden Elternteile waren berufstätig, so dass oft die Großeltern oder der Fernseher einsprang. Später besuchte ich einen Kindergarten und danach die örtliche Grundschule. Während meiner Kindheit spielte ich gerne mit Lego und baute die Raumschiffe nach, die ich im Fernsehen sah. Meine Eltern waren welche von den ersten Dorfbewohnern, die ein Videogerät hatten. Das lernte ich früh zu programmieren, und ich zeichnete viele Filme auf. Natürlich spielte ich auch mit anderen Kindern aus der Schule. Wir ging oft in Wälder und an Baggerseen. Bewegung war also auch vorhanden.

Nach der Scheidung meiner Eltern zogen wir zu der Großmutter mütterlicherseits. Meine Großmutter war eine streng katholische Frau, von der ich sagen kann, dass sie sich auf meine später erworbene Spiritualität entscheidend auswirkte. Sie brachte mich schon früh in Kontakt mit dem katholischen Glauben.

Danach wechselte ich auf die Hauptschule, in der ich gute Noten hatte. Diese waren so gut, dass ich auf die Realschule kam. Doch dort gefiel es mir nicht so gut wie auf der Hauptschule. In der Hauptschule hatte ich so gut wie nie etwas gelernt. Aber in der Realschule musste ich lernen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Allerdings war die Schule eher darauf aus, willige Arbeiter heranzuzüchten, als kreative Menschen. Der Schulstoff war eintönig und das Regiment des Rektors und der Lehrer streng. Jede Individualität wurde sofort im Keim erstickt. Das prägte mich nachhaltig negativ.

Ohne genau zu wissen, was ich werden wollte, machte ich nach der Realschule (mit mittelmäßigen Noten) eine Ausbildung zum Energieelektroniker. Das war die falscheste Entscheidung, die jemals in meinem Leben getroffen habe. Während der Lehrzeit kam ich auch in Kontakt mit soften Drogen und später auch harten Drogen. Nach einer kaputten Liebesbeziehung steigerte sich mein Drogenkonsum so stark, dass ich psychisch krank wurde. Diese Dinge habe ich ausführlich in einem E-Book beschrieben. (Wer das Buch gerne lesen will, der soll sich an mich wenden, denn es ist unter einem Pseudonym verfasst.)

Nachdem ich mich in meiner Jugend viel mit Esoterik, Ufos und Magie befasst hatte, wollte ich mich Gott zu wenden, da die psychische Erkrankung unerträglich war. So kam ich in Kontakt mit einem Freund, der im gleichen Dorf aufgewachsen war wie ich. Ich kam durch ihn mit der Bibel in Kontakt, doch leider in falscher Art und Weise. So kam ich nicht unter den Geist Gottes, wie in den Evangelien beschrieben, sondern unter einen Schwarmgeist. (Ein Schwarmgeist ist dämonischen Ursprungs und gibt vor, der echte Heilige Geist sein zu wollen. Doch er ist zutiefst bösartig und will die von ihm befallenen Opfer zerstören.)

Durch diesen bösen Geist wurde ich zunehmend zerrütteter, und das wirkte sich noch schlimmer auf meine eh schon kranke Psyche aus. Während dieser Zeit zog ich auch von Zuhause aus in eine naheliegende Stadt. Dort schlug die psychische Krankheit und der Dämon richtig zu. Ich hatte neben der Arbeit mehrere Psychiatrieaufenthalte. Ich hatte Wahnvorstellungen, große Ängste und Selbstmordgedanken. Die Geister, die ich gerufen hatte, waren fest entschlossen, mich in den Selbstmord zu treiben. [Auch das ist in meiner Biografie (E-Book) beschrieben.] Der Teufelskreislauf dauerte fast acht Jahre.

Im Jahr 2008 bekehrte ich mich dann zu Jesus Christus. Ab diesem Zeitpunkt verloren diese Dämonen die Macht über mein Leben. Jesus Christus war jetzt der Herr. Trotzdem litt ich immer noch unter der psychischen Krankheit, so dass 2012 meinen verhassten Job kündigte und die Rente bekam.

DSCN0556 (Small)Zuvor hatte ich schon angefangen zu bloggen, und jetzt hatte ich erst richtig Zeit, mich auf die Internetevangelisation zu konzentrieren. Ein Forum entstand. Ich schrieb eine Biografie und verbreitete im Internet christliche Texte, die ich selber schrieb. Das ging so bis zum heutigen Tag.

Leuten, die mich noch von früher kennen, möchte ich gerne noch eines sagen: Ich habe früher viel Mist gebaut und habe viele Menschen verletzt. Das tut mir leid! Mir sind viele dieser Dinge bewusst geworden, und ich möchte alle Menschen, die von mir verletzt wurden, um Verzeihung bitten!

Ich bin Single und ein chronischer Einzelgänger. Aber es gibt auch gute Freunde und Familie in meinem Leben. Herzliche Grüße an Alle, die das hier lesen!